Disneys Club Penguin startet Social Media für Kinder

Kinder nutzen soziale Netzwerke. Doch ist es sinnvoll, Kinder gleich auf Facebook loszulassen? Zumal der Zutritt zu diesem sozialen Netzwerk formal erst ab 13. Jahren möglich ist. Außerdem müssen Kinder sowie viele Erwachsene noch Medienkompetenz erlernen. Dieses Problem versucht der Walt Disney Konzern zu lösen.

Walt Disney Company Deutschland, Österreich und Schweiz hat vor kurzem  die spaßige, virtuelle Welt für Kinder „Club Penguin“ an den Start gebracht. „Club Penguin“ wurde erstmalig 2005 in Kanada gelauncht und hat für seine fantasievolle Spiele-Welt und den hohen Sicherheitsstandards bereits viele Preise erhalten und sich so weltweit einen exzellenten Ruf erarbeitet. Die werbefreie Online-Umgebung sowie live moderierte und gefilterte Chats schaffen Vertrauen bei den Eltern und bietet Kindern ein sorgenfreies Heranführen an die „Online-Welt“. Die kleinen deutschen Nutzer werden künftig von einem engagierten Team aus Moderatoren und Betreuern unterstützt.

„Club Penguin“ ist die größte virtuelle Welt für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Mit mehr als 150 Millionen registrierten Usern, wird der Online-Abenteuer-Spielplatz von Kindern bereits in über 190 Ländern genutzt. Mit www.clubpenguin.de wird – neben Englisch, Portugiesisch, Französisch und Spanisch – bereits die fünfte Sprachversion angeboten.

Die Anmeldung im „Club Penguin“ erfolgt über die E-Mailadresse der Eltern. So liegt die Verwaltung des Mitglieds-Kontos und der Sicherheitseinstellungen stets in den Händen der Eltern. Auf diese Weise haben sie jederzeit Einblick in die Online-Aktivitäten ihrer Sprösslinge und können Änderungen (z.B. des Passworts etc.) vornehmen. Bei den Chat-Einstellungen können Eltern zwischen verschiedenen Sicherheits-Levels wählen, die eine sichere Nutzung für die Kinder garantieren, und mit einem integrierten Time-Tool können sie zudem auch genaue Tages- und Uhrzeiten festlegen, die ihre Kinder im „Club Penguin“ verbringen dürfen.

Die kleinen Nutzer navigieren sich durch die schneebedeckte virtuelle Landschaft mithilfe ihres farbenfrohen Pinguin-Avatars. Mit diesem können sie Spiele spielen, mit Freunden chatten, sich auf eine geheime Agenten-Mission begeben und ein Haustier – die sogenannten „Puffles“ – adoptieren. Sie können bei den zahlreichen Spielen und Abenteuern Münzen sammeln und ihren Pinguin so mit neuen Outfits ausstatten, ihr Iglu umgestalten und an speziellen Mottopartys und Schnitzeljagden teilnehmen.

„Ob bei einer gemeinsamen Entdeckungsreise oder beim Austausch über die Charaktere, Spiele und Missionen, „Club Penguin“ soll Spaß für die ganze Familie bringen“, sagt Andreas Peters, Head of Disney Online der Walt Disney Company Deutschland, Österreich und Schweiz. „In erster Linie ist es ein spaßiger und spannender Ort für Kids, er bietet aber auch eine Möglichkeit für Eltern ihre Kinder spielerisch beim Lesen lernen und bei Problemlösungen zu unterstützen und vermittelt erste mathematische Grundlagen. Zudem ist es der perfekte Ort, um erste sichere Schritte in der Online-Welt zu unternehmen und so ein Gespür für den Computer und schon früh ein verantwortungsbewusstes Online-Verhalten zu entwickeln.

„Club Penguin“ wird am 16. November in Deutschland seine Pforten öffnen. Die Anmeldung ist kostenlos. Premium-Mitgliedschaften sind für die Dauer von einem, sechs und zwölf Monaten erhältlich, diese ermöglichen die Teilnahme an erweiterten Aktivitäten, wie z.B. spezielle Gestaltungsfunktionen, exklusive Partys und Spiele.

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“Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen”

Mit dem Programm “Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen” legen das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Stiftung Lesen die deutschlandweit größte Initiative zur Leseförderung auf. Der Umgang mit neuen Medien ist wichtig, doch die Grundlage für alles ist das Lesen.

Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan hat die ersten drei von insgesamt 4,5 Millionen Lesestart-Sets an drei junge Familien persönlich überreicht: “Die Fähigkeit, lesen und schreiben zu können, ist die Grundlage für gute Bildungschancen”, sagte die Ministerin am Donnerstag in einer Kinderarztpraxis in Berlin-Neukölln. “Wir schaffen mit unserem Programm Bildungsgerechtigkeit – und zwar ganz konkret und dauerhaft. Wir ermutigen Eltern zum Vorlesen und Kinder zum Lesen.” Das Programm begleitet Kinder und Eltern in den entscheidenden frühen Jahren bis zum Eintritt in die Schule. “Lesestart” ist auf acht Jahre angelegt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt dafür rund 26 Millionen Euro zur Verfügung. Auch das Institut für Medienkompetenz unterstützt diese Maßnahme.

Drei Lesestart-Sets bilden den Kern von “Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen”: Jedes Set enthält ein altersgerechtes Buch sowie Tipps und Informationsmaterial für die Eltern, die zusätzlich auf Polnisch, Russisch und Türkisch angeboten werden. Ihr erstes Lesestart-Set erhalten die Eltern einjähriger Kinder bei der U6-Untersuchung von ihrem Kinderarzt. Das zweite Set bekommen sie für ihre dreijährigen Kinder bei einem Besuch in der Bibliothek. Kurz nach der Einschulung schließlich wird das dritte Set an die Erstklässler verteilt. In den kommenden acht Jahren werden insgesamt 4,5 Millionen Lesestart-Sets verteilt. In den ersten drei Jahren werden mehr als 400.000 Sets an die Eltern einjähriger Kinder ausgegeben, so dass mehr als 50% Prozent eines Jahrgangs von “Lesestart” profitieren.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Stiftung Lesen führen das Leseförderungsprogramm in Anbindung an die Initiative “Allianz für Bildung” des Bundesministeriums bundesweit ein. “Lesen muss als zentrale Schlüsselqualifikation in der Bildung und Ausbildung der nächsten Generationen verankert werden. Hierfür ist ein Netzwerk, eine Allianz von vielen Partnern nötig”, betonte Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen. “Mit unserem Knowhow in der Leseförderungsarbeit und besonders mit der neuen Lesestart-Initiative wollen wir einen Beitrag leisten, um vor allem die frühkindliche Bildung voranzutreiben. Damit geben wir Eltern eine einfache, aber effektive Möglichkeit, ein gutes Fundament für die Bildungsbiografie ihrer Kinder zu schaffen.”

Das Programm wird durch eine unabhängige wissenschaftliche Begleitung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch die Berliner InterVal GmbH in Kooperation mit dem Institut für Deutsche Sprache und Literatur II, Universität Köln und der AG Kinder- und Jugendpsychiatrische Epidemiologie und Evaluation am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf evaluiert.

Große Unterstützung erhält “Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen” durch seine Kooperationspartner: Der Berufsverband der Kinder-und Jugendärzte sowie fünf Bibliotheksverbände – Deutscher Bibliotheksverband e.V., Borromäusverein, Evangelisches Literaturportal e.V., Sankt Michaelsbund und Fachkonferenz der Bibliotheksfachstellen in Deutschland – übernehmen unter anderem über ihre Mitglieder die Vergabe der Lesestart-Sets. Zusätzliche regionale Angebote zum Thema “Frühkindliche Sprach- und Leseförderung” flankieren das Programm. Der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie Soziale Wohlfahrtsverbände und andere Institutionen und Multiplikatoren steuern lokales, soziales und regionales Knowhow bei.

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Flyer sind ausgelegt

Der erste Schwung unserer IfM-Flyer sind ausgelegt. Das Foto zeigt die Auslage in Kloster Banz bei der Hanns-Seidel-Stiftung. Besucher des Bildungszentrums können sich so auch über das Angebot des IfM informieren – und die Flyer wurden bereits mitgenommen. Gut so

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Neue Selbstdarstellungs-Flyer sind angekommen

Nur eine von 8 Kisten mit unseren neuen Flyern.

Nur eine von 8 Kisten mit unseren neuen Flyern.

Am Freitag war UPS da und brachte uns die Lieferung von 2500 Flyern. Es handelt sich um unsere Selbstdarstellungsflyer. Sie stellen das IfM der Öffentlichkeit vor und werden jetzt verschickt und verteilt. So gewährleisten wir, dass das Thema Medienkompetenz über Messen, Veranstaltungen und Ausstellungen an den Mann/Frau gebracht wird.

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Studie: Mehr Social Media, mehr Android, mehr mobiles Internet

Ich hör schon wieder das Geschrei der Kollegen, wenn ich sie auf die neue TOMORROW FOCUS Media-Studie aufmerksam mache. Die neueste Erhebung zeigt, dass Android Apple iOS überholt hat und jetzt das am häufigsten genutzte Betriebssystem in Deutschland ist. Apple muss seine Vorherrschaft im Smartphone-Bereich erstmals abgeben. Während die Nutzung von Apple iOS als Betriebssystem bei 25,8 Prozent stagniert, stieg die Nutzung von Android im Vergleich zur letzten Erhebungswelle im April 2011 von 24,4 Prozent auf 31,2 Prozent an. Android ist damit das am häufigsten genutzte Betriebssystem Deutschlands.
Obwohl die Konkurrenz zwischen iOS und Android zum Glaubenskampf hochstilisiert wird, wird die ganze Sache nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wird. In Handy-Läden habe ich folgende Beobachtung gemacht: Die Leute kommen und wollen ein iPhone. Dann hören sie den Preis und das Gejammere geht los. Der Verkäufer schlägt ein billiges Android-Handy vor und – zack – das wird dann gekauft. Die Rolle, ob Apple-Politik und iTunes-Zwang spielt dabei keine Rolle. Hervorragende Android-Apps lassen sich übrigens auf der Plattform SmartAppFinder laden. Anders als im Market werden hier eine Qualitäts-Apps aufgenommen. Anschauen und selbst beurteilen.

TOMORROW FOCUS Media befragte 5.622 Personen im TOMORROW FOCUS Media Netzwerk zur mobilen Internetnutzung und kam zum Ergebnis: Mobiles Surfen nimmt weiter zu. Das mobile Internet setzt sich in Deutschland immer mehr durch. Mittlerweile sind knapp 35 Prozent der Deutschen mobil im Internet. Gleichzeitig ist der mobile Internetmarkt noch lange nicht gesättigt. Über 40 Prozent der Befragten planen die Nutzung des mobilen Internets in 2011. Während über die Hälfte der Deutschen bereits ein Smartphone besitzen, gewinnen auch Tablet PCs zunehmend an Bedeutung. Momentan nutzen 15 Prozent der Befragten ein iPad oder ein anderes Tablet. Ein Drittel der Befragten denkt zudem darüber nach, noch im kommenden Jahr ein Tablet  anzuschaffen.

Auch interessant: Social Media & kostenlose Apps gewinnen weiter an Bedeutung. 42,4 Prozent der Befragten nutzen mindestens täglich Communities und Social Media-Plattformen  über ihr Smartphone. Im Vergleich zu Januar ist dies eine Steigerung von knapp zehn Prozent. Auch die Bedeutung von mobilen Apps nimmt weiter zu. So gaben über drei Viertel der Befragten an, Apps gelegentlich oder regelmäßig zu nutzen. Gleichzeitig ist die Zahlungsbereitschaft für mobile Apps im vergangenen Jahr gesunken.  Waren 2010 noch 35 Prozent der Befragten bereit für eine App zu zahlen, sind es heute nur noch 26,7 Prozent.

Matthias J. Lange

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BITKOM: Halb Deutschland ist Mitglied in sozialen Netzwerken

Halb Deutschland ist Mitglied in sozialen Netzwerken. Das entspricht drei Vierteln aller Internetnutzer und geht aus einer repräsentativen Erhebung von Forsa im Auftrag des BITKOM hervor. Über die generelle Nutzung hinaus wird die Beliebtheit verschiedener sozialer Netzwerke im Internet erfasst. Fragen zur Nutzungsdauer, zur Anzahl an Kontakten, zum Umgang mit persönlichen Daten und zu unterschiedlichen Erfahrungen in den Netzwerken geben einen Einblick in das Nutzungsverhalten der Community-Mitglieder. “Diese Studie ist hoch interessant”, so Matthias J. Lange vom IFM. “Wir können sie hervorragend für unsere tägliche Arbeit im Bereich der Medienkompetenz einsetzen.” Lange weiter: „Frauen liegen in der Community-Nutzung mit 80 zu 74 Prozent deutlich vor den Männern. Junge Frauen werden zu den Vorreitern in der digitalen Welt.“

Für die Studie wurden 1.000 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt. Die vollständigen Ergebnisse der Studie Soziale Netzwerke stehen zum Download hier zur Verfügung. Das Institut für Medienkompetenz widmet sich diesem Thema und hat diesen Flyer als kleine Hilfestellung auf seine Website gestellt.

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